SEHENSWERTES

SEHENS- UND ERLEBENSWERTES IN FEHRING

Berghofer-Mühle

Getreide-und Ölmühle, Kleinwasserkraftwerk, Mühlenladen, Mühlenhofgarten, Mühlenschule
8350 Fehring, Bahnhofstraße 25
Tel.: 03155/2222-12
Fax.: 03155/2222-20
[email protected] 
http://www.berghofer-muehle.at 


Vom schwarzen Gold... ... und dem Erlebnis Mühle

Diese Mühle wurde bereits im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Heute wird die Mühle in der 6. Generation von den drei Berghofer-Schwestern geführt.
Sie erzeugen neben wertvollen Produkten aus Getreide, auch die berühmteste aller regionalen Spezialitäten: Steirisches Kürbiskernöl.
Wie Ihre Vorfahren nützen auch sie die Kraft des Wassers für die Produktion.
Bei den Erlebnisführungen entführen die Müllerinnen Sie in die Welt der Mühlen und geben Einblick in die Kernölherstellung, die Mehlgewinnung und die eigene Stromerzeugung.
Dabei entdecken Sie die faszinierenden Verarbeitungsprozesse, erfahren allerlei Wissenswertes über das Müllerleben, lauschen Müllergeschichten, verkosten Mühlenprodukte,
nehmen Platz im Müllerstüberl, besuchen den Mühlenladen und vieles mehr.

Öffnungszeiten Mühlenladen:
Mo-Fr: 8.00 Uhr-17.00 Uhr und Sa: 8.00 Uhr-12.00 Uhr

Ölmühlenführung:
Für Einzelpersonen: Mi: 10.00 Uhr, 11.00 Uhr; FR: 14.00 Uhr; SA: 10.00 Uhr
Gruppen ab 10 Personen: nach Terminvereinbarung

Korn, Kernöl, Kraftwerksführung:
Gruppen ab 10 Personen: nach Terminvereinbarung

Schul- und Kinderführungen:
nach Terminvereinbarung

Entfernung: ca. 1 km vom Ortszentrum Fehring

GÖLLES – MANUFAKTUR FÜR EDLEN BRAND & FEINEN ESSIG

Gölles Manufaktur
8333 Fehring, Stang 52
[email protected]ölles.at 
http://www.goelles.at/ 


Seit mehr als 30 Jahren bewirtschaftet die Familie Gölles ihre Obstgärten im südoststeirischen Vulkanland rund um die historische Riegersburg.
Für die Erzeugung feiner Essige und edler Brände werden nur die besten, saubersten und reifsten Früchte herangezogen.
Ohne Zusatzstoffe, aber mit viel Liebe und Handarbeit, entstehen aus alten, fast vergessenen Sorten wie Maschansker Äpfeln, Kriecherln, Saubirnen oder Hauszwetschken wahre Gaumenfreuden für echte Genießer.

Die neue Erlebnistour
Sehen, riechen und verkosten - blicken Sie hinter die Kulissen der Manufaktur Gölles!
Auf eigene Faust erfahren Sie mehr über die Herstellung von feinen Essigen und edlen Bränden. Die sechs Stationen der Erlebnistour inklusive Schnapsverkostung versprechen Genuss pur!


Öffnungszeiten:
April – Oktober
Mo – Sa, 9 – 18 Uhr
November – März
Mo – Samstag, 10 – 17 Uhr
Sonn- und Feiertage geschlossen!

KÜRBISHOF KOLLER - KÜRBISATELIER

Kürbishof Koller - Kürbisatelier
8350 Fehring, Weinberg an der Raab 78
[email protected] 
http://www.kuerbisatelier.at 


Fernab von Masse und Mainstream in die Welt des Kürbis eintauchen. Kürbisse werden hier zu innovativen Köstlichkeiten. Die Produkte reichen vom bekannten "Steirischen Kürbiskernöl" (immer frisch gepresst), über das beliebte originale Kürbiskernpesto bis zu getrüffeltem Kürbisschmalz. Den Unterschied werden Sie schmecken.

Unsere leckeren und einzigartigen, kreativen Kürbisdelikatessen (etwa das leckere Kürbiskernpesto, Kürbiskernsenf, Kürbismarmelade, Kürbischutney, Kürbis süß-sauer, Minikürbis in Honigmarinade, Kürbisnudeln, getrüffeltes Kürbisschmalz, Kürbiskernschmalz, Steirisches Kürbiskernöl) können Sie rund um die Uhr in unserem Online-Shop für Kürbiskernöl direkt zu Ihnen nach Hause bestellen. Unseren internationalen Kunden bieten wir den Pumpkin Seed Oil Online Shop in englischer Sprache - und wir liefern weltweit.

Öffnungszeiten: Jeweils von 1. April bis Weihnachten: Mi. bis Fr.09-14 Uhr, Sa. 10-13 Uhr. Feiertage

MOVING WATER - GEFÜHRTE KANUTOUREN

Ing. Grabler/Dipl.Ing. Maßwohl GesbR Hannes Maßwohl
8350 Fehring, Höflach 28
Mobil: 0664/2810955 (Hannes Maßwohl)
[email protected] 
http://www.movingwater.at


Flusswandern mit offenen Kanus ermöglicht, die Landschaft aus einer neuen Perspektive kennen und schätzen zu lernen. Erlebe mit uns geführte, familientaugliche Kanutouren auf der Raab in der Steiermark und in Ungarn oder eine spritzige Tour auf der Mur in der Südoststeiermark.

Entfernung: ca. 3 km vom Ortszentrum Fehring


MARIENSÄULE AM HAUPTPLATZ

8350 Fehring, Hauptplatz
1697 wurde die Mariensäule in barockem Stil als Dank für den Sieg bei Zenta errichtet. 100 Jahre später fand hier aus diesem Anlass eine große Gedenkfeier statt. 1949 wurde sie neu vergoldet und Anfang der 80er-Jahre nochmals. Im Zuge der Neugestaltung des Hauptplatzes wurde eine Restaurierung vorgenommen.

PFARRKIRCHE FEHRING

8350 Fehring, Grazerstraße 10


Der ältere Teil, die spätgotische Kirche (1411) ist der »Maria im Dorn« (jetzt Seitenschiff der Pfarrkirche) geweiht, und deren ursprünglicher Bau heute noch innen an den Kreuzrippen erkennbar ist - man beachte den mit einem Christuskopf verzierten Schlussstein. Sie wurde dem Neubau von 1716 bis 1723 als Seitenkapelle eingegliedert. An der Südseite steht der Turm, dessen Vorgänger im Juli 1731 knapp vor der Fertigstellung umgefallen ist. In der neuen Kirche bildet das Bild des Hl. Josef, dem Pfarrpatron von Fehring, den Mittelpunkt des Hochaltares. Der linke Seitenaltar ist dem Hl. Florian geweiht, der rechte dem Johannes von Nepomuk. Den krönenden Abschluss der Kirchenrestaurierung von 1978 bildete die Orgelweihe.

RESTE DER TABORANLAGE UM DIE PFARRKIRCHE

8350 Fehring, Grazerstraße 10Lageplan
Im Mittelalter wurde ein geschlossener Tabor, eine Befestigung mit Wehrmauern und Türmen, zum Schutz der Einwohner und ihrer Habe in Zeiten der Bedrängnis errichtet. Er ist seiner Anlage nach besonders an der Ostseite noch gut zu erkennen, wenn auch auf den alten "Futtermauern" (Fundamenten) Wohngebäude errichtet wurden. Die Südseite wurde der Verbindung zum Hauptplatz geopfert, jedoch sind der niedrige mit 1615 bezeichnete Torturm und im Westen eine kleinere Bastion mit Schießscharten gut erhalten. Dieser Tabor umschließt die Pfarrkirche St. Joseph.

GERBERHAUS FEHRING

Verein Kultur GerberHaus
Mag. Dr. Karl Hermann
8350 Fehring, Grazer Straße 3
http://www.gerberhaus-fehring.at


Es ist das letzte in dieser Bauweise erhaltene Bürgerhaus in Fehring, das die Stadtgemeinde 2002 zum Zwecke der Einrichtung eines Kultur- und Kommunikationszentrums für das Kulturleben in der Gemeinde angekauft hat und seit diesem Zeitpunkt mit Unterstützung des Landes Steiermark mit Mitteln aus dem Revitalisierungsfonds für diese Zwecke adaptiert bzw. neu gestaltet hat. Das Projekt "Gerberhaus" definiert sich aber nicht nur durch das Gebäude, dieses ist zwar repräsentativer Ort und Zentrum des Projektes. Ziel des Projektes ist aber umso mehr, der Stadtgemeinde Fehring die Möglichkeit zu bieten, sich im Kontext und Schnittpunkt von Vergangenheit und Zukunft zu definieren und zu begründen. Deshalb sind hier auch laufend Schwerpunktveranstaltungen geplant, die diese Zielsetzung hinaustragen und verbreiten. Warum Gerberhaus? In der Stadtchronik ist zu erfahren, dass dem Haus Grazerstraße 3 die Lederergerechtsame zugeordnet ist. Als erster Besitzer im Jahre 1747 scheint ein Lederer namens Josephus Fluck auf.

RATHAUS FEHRING 

8350 Fehring , Grazerstraße 1


Als erster Besitzer wird im Grundbuch von 1747 der Eisenhändler Marx Lindbüchler genannt. An die Marktgemeinde Fehring wurde das Haus 1888 verkauft. 1921 ließ Bgm Karl Gingl u.a. den zweiten Stock auf das bisher einstöckige Rathaus aufsetzen. Nach schweren Kriegsschäden vom April 1945 konnte die Kanzlei des Marktgemeindeamtes Fehring erst im Herbst 1947 wieder im Rathaus untergebracht werden. Seit 1930 hat hier ein besonderer Beamte sein Büro in luftiger Höhe. Fehringer melden ihren Kinderwunsch offiziell bei ihm an: beim Rathausstorch!

SCHLOSS STEIN IN PETZELSDORF

8350 Fehring, Petzelsdorf 1


Die 3-jährige Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Schloss Stein - St. Martin in Fehring steht für Jugend- und Erwachsenenbildung im ländlichen Raum. Mit den Schwerpunkten "Gesundheitstourismus und Sozialdienste" bietet sie ein breites Ausbildungsangebot für engagierte Jugendliche und Erwachsene. Als Ganztagsschule wird hier Jugendbegleitung von Montag bis Freitag angeboten. Besuchen Sie uns einfach bei einer unserer kulturellen Veranstaltungen, bei Vorträgen oder am Tag der offenen Tür. Nähere Informationen finden Sie unter www.schlossstein.at.tf

 

KELLERGASSL IN SCHLITTENAU

8350 Fehring, Schlittenau


Das romantische Kellergassl in Schlittenau wird alljährlich Mitte Mai zum Zentrum des "Kellerstoeckl hoamsuachn" - der kulinarische Saisonauftakt im Fehringer Kulturjahr. Der besondere Reiz ergibt sich durch die vielen Kellerstöckl, die sich am steilen Weinhang entlang aneinanderreihen und eine wunderbare Aussicht bieten. Schöne Wanderung zum nahen Kurruzzenkogel und zu den umliegenden Buschenschänken.

 

 

AUSSICHTSPUNKT HEISSBERG

8350 Fehring, Heißberg

Der Aussichtspunkt mit gemütlicher Riesenholzliege lädt zu einem beschaulichen Rundumblick: im Hintergrund die trohnende Riegersburg, davor die regionstypischen Streusiedlungen malerisch ins Landschaftsbild platziert. Bei guter Fernsicht sieht man das slowenische Pacherngebirge ebenso wie die Karawanken.

KREUZWEG ZUM KURUZZENKOGEL IN SCHLITTENAU

8350 Fehring, Kuruzzenkogel


Im Mittelalter war das Greitfeuer hier am Kuruzzenkogel Warnung vor kriegerischen Einfällen aus dem Osten. Im Jahre 1976 wurden die 14 Kreuzweg-Stationsbilder aus Ton hinauf zur Kuruzzenkogelkapelle vom heimischen Künstler Stefan Maitz neu gestaltet. Die Kogelkapelle wurde 1895 von der Familie Konrad erbaut und 1976 renoviert. Jedes Jahr betet die Bevölkerung in zwei Prozessionen mit der Bitte um und als Dank für gute Ernte zur Kapelle.

WALDKAPELLE VULKANARENA

8350 Fehring, Fehring


Der Platz um die Waldkapelle am Vulkansteinbruch ist ein magischer, aber auch romantischer Ort. Zur inneren Einkehr lädt auch eine gemütliche Riesenholzliege. Im Jahr 2007 wurde die Kapelle vom Besitzer Paul Matzhold in Eigenregie renoviert, 10 Jahre zuvor vom örtlichen Verband des Steirischen Kameradschaftsbundes.

 

 

VULKANARENA FEHRING

8350 Fehring, Fehring


Beim geomantischen Kraftplatz beim Vulkansteinbruch in unmittelbarer Nähe der Waldkapelle spüren Sie die verborgenen Kräfte der Erde. Ein natürlicher Kraftplatz mit der Energie von zwei Millionen Jahre altem Vulkangestein. Wer hier aufmerksam verweilt, wird erstaunt sein, über welche Ebenen des Bewusstseins wir Energie tanken können. Und geologisch Interessierte finden vor Ort Informationen von der Entstehung der Vulkane bis zum Abbau des Vulkangesteins.

 

ALTES PRESSHAUS

8350 Fehring, Schlittenau


Das Presshaus (erbaut um 1800, renoviert 2004) wurde mit dem Material der umliegenden Steinbrüche erbaut und beherbergt eine Baumpresse, eine alte Steinmühle und einen Getreidekasten. Es befindet sich seit seiner Erbauung im Besitz der Familie Rosenberger. Johann Rosenberger betrieb hier von 1920 bis 1930 einen Most- und Weinhandel. Als 1945 umliegend sehr vieles zerstört wurde, überstand dieses Denkmal bäuerlicher Arbeit die Kriegswirren beinahe unbeschadet und zeigt seit der Renovierung Gerätschaften der bäuerlichen Arbeit.

DREIFALTIGKEITSKAPELLE

8350 Fehring, Petzelsdorf


Vermutlich 1875 von der Familie Pichelmayer begonnen, in der heutigen Form 1896 fertig gestellt. 1922 bekommt die Kapelle eine neue Glocke, da die erste im Verlauf des Krieges eingeschmolzen wurde. Der Künstler Stefan Maitz sen. gestaltete 1951 den Innenraum neu, 1983 schuf er die neuen bleigefassten Glasfenster.

KALVARIENBERG IN HÖFLACH

8350 Fehring, Kalvarienberg (Höflach)


1953 - ein Jahr nach den festlichen Feiern des Wiederaufbaues in Fehring wurden auch die Kalvarienbergstationen vom akademischen Maler T. Hafner in Zusammenarbeit mit dem heimischen Künstler Stefan Maitz renoviert. Vom Letztgenannten wurde auch die Restaurierung in den 90er-Jahren durchgeführt. Die Kapelle am Kalvarienberg befindet sich in Privatbesitz und wurde zuletzt ebenfalls in den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts renoviert.

KAPELLE PETERSDORF I

8350 Fehring, Petersdorf


Vermutlich im Jahre 1905 von Johann Bauer und beherzten Petersdorfern zu bauen begonnen und am 24. September 1911 zum HI. Josef geweiht. 1988 erfolgt eine Innen- und Außenrenovierung, die feierliche Einweihung und Segnung fand am 21. August 1988, bei strömenden Regen, durch Pfarrer Josef Feirer statt. 2008 wurde neuerlich eine Außenrenovierung durchgeführt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 14.918,26 Euro und 487 Stunden wurden von freiwilligen Helfern geleistet.

 

 

FLORIANI-KAPELLE IN SCHIEFER

8350 Fehring, Schiefer


Über Betreiben des damaligen Gemeindevorstehers Florian Unger wurde der Bau der Kapelle im Jahr 1893 begonnen. Architekt war Robert Mikovics, der auch die Herz-Jesu-Kirche in Graz geplant hat. Renoviert wurde sie 1949 bzw. 1993. Im Rahmen eines Dorferneuerungs-Projektes wurde 2003 die Gestaltung des Dorfplatzes abgeschlossen.

FLUSSVERLAUF DER RAAB

8350 Fehring, sehenswerte Altarme


Die Raab entspringt in 1150 m Seehöhe am Fuße des Ossers im Almenland. Auf österreichischem Gebiet, in der Steiermark und im Burgenland, beträgt ihre Lauflänge fast 95 km.
Nach etwa 250 km Gesamtlänge mündet die Raab in Ungarn in einen Seitenarm der Donau.
Die Raab ist mit Ausnahme der Kleinen und Großen Raabklamm weitgehend begradigt und reguliert.
Mit der Raabregulierung und der landwirtschaftlichen Intensivierung wurde der ursprünglich vielfältige Lebensraum größtenteils zerstört. Es blieben nur mehr wenige verlandete oder wasserführende Altarme wie in den Gemeinden Hohenbrugg-Weinberg, Schiefer und St. Martin übrig. Doch sollten gerade diese Altarme, von Maismonokulturen umringt und voneinander abgetrennt, Kerngebiet eines Naturschutzprojektes werden. Durch Ankauf von angrenzenden landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen konnten im Umland der Altarme wichtige ökologische Strukturen geschaffen werden und das Projektgebiet »Mein Quadratmeter Raabtal« ökologisch aufgewertet werden.
Das gesamte Flussgebiet der Raab wird durch Hochwässer im Sommer und Niedrigwässer im Winter geprägt. Auch während der Schneeschmelze können Hochwässer auftreten, die aber meist ergiebig sein können.
Die Raab ist von zahlreichen Wehren und Mühlen „unterbrochen“. Die Ufer der Raab sind gesäumt von überhängenden Ästen und Bäumen. Die Raab, ein typischer Tieflandfluss mit wunderschönen Altarmen.

MARIA-THERESIEN-STEIN

8350 Fehring, Hohenbrugg an der Raab


Unmittelbar am Raabtalradweg R11 stehend, erinnert ein Grenzstein an die Herrschaftszeit von Maria Theresia. Dieser Grenzstein markierte ursprünglich den Grenzverlauf zwischen Österreich und Ungarn. Deutlich sichtbar sind noch die Jahreszahl 1756 und die Anfangsbuchstaben M. (Maria) R. (Regina) H. (Hungariae). In kleinerer eingestanzter Schrift ist auch noch der Titel ihres Gemahls, des Kaisers Franz Stephan v. Lothringen, erkennbar.

SCHLOSS HOHENBRUGG

Dr. Harald Salzmann
8350 Fehring, Hohenbrugg an der Raab 1
[email protected]


Die Burg dürfte Ende des 12. Jahrhunderts durch eine landesfürstliche Ministerialenfamilie errichtet worden sein. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1305 mit Wulfing von Hohenbrugg. Vermutlich aus der Familie der Fürstenfelder. Nach Pessnitzer, Saurau, Hafner, und Wallsee blieb die Burg von ca 1461 bis 1647 im Besitz der Freiherrn von Mindorf. Durch massive Kriegseinwirkungen und mehrfache Brände nach Türken, Kuruzzen und Haidukeneinfällen wurde sie im Jahre 1591 in der jetzigen Form unter Verwendung der alten Mauern wieder aufgebaut und in ein Renaissanceschloss verwandelt. In weiterer Folge kam der Besitz an die Grafen Tattenbach, Wagensberg, Batthyany, Vetter von der Lilie, sowie an die Familie Schmidburg und danach an die Freiherrn Morsey. Anschließend auf Erbweg an die Grafen Czernin.
Durch massive Kriegseinwirkungen 1945 arg in Mitleidenschaft gezogen, versucht der heutige Besitzer, Dr. Harald Salzmann, das Schloss behutsam zu restaurieren.
Das Schloss ist ganzjährig bewohnt, und nicht zu besichtigen.

TSCHARTAKE – GRENZWACHTURM

8350 Fehring, Hohenbrugg an der Raab


Die Tschartake (Wachturm aus Holz) erinnert an die leidvolle Geschichte der »Gemeinde Hohenbrugg-Weinberg«. Sie diente im frühen 18. Jahrhundert (1706) als Wachturm zur Grenzüberwachung und Verteidigung und war Teil einer Befestigungslinie bestehend aus Schanzen und Palisaden und sollte besonders in der Zeit der Kuruzzenkriege die Grenze zu Westungarn sichern.
Die Tschartake wurde nach Originalplänen errichtet und dient heute als Aussichts- und Beobachtungswarte.

DER RÖMERSTEIN

8350 Fehring, Brunn


1937 wurde bei Rodungsarbeiten auf dem „Königsberg“ in Brunn eine keltische Kultstätte entdeckt, und der Platz vom Grazer Joanneum sachgemäß untersucht. Das Heiligtum zeigte eine Mischung norischer und römischer Elemente. Die freigelegten Gebäude waren zum Teil keltische Blockbauten, zum Teil aber auch römische Ziegelbauten. Der Weihaltar und das Weihebild mit der Aufschrift „Jupiter Uxlemitanus“ (Name eines keltischen Wettergottes) waren aus Stein gehauen und die Opfergrube war mit Basaltstücken ausgelegt. Die Inschrift auf dem Altar besagt, dass ein römischer Feldherr namens Aurelius Celsinus den Altar in Erfüllung eines Gelübdes für seinen Sohn, der in Carnuntum als Soldat diente, weihen ließ.

Das Original des Römersteines ist im Schoss Eggenberg ausgestellt. Im Jahre 1979 wurde unmittelbar in der Nähe der Fundstelle ein Abguss des Votivsteines platziert. Bei der Gestaltung des Gemeindewappens der ehemaligen Gemeinde Johnsdorf-Brunn wurde dem Römerstein ein entsprechender Ehrenplatz zuteil.

FAMILIEN-ERLEBNIS-LEHRPFAD

8350 Fehring, Brunn
Tel.: 03155/2303-431


Im Rahmen eines steiermarkweiten Jugendprojektes, hat die Landjugend von Johnsdorf-Brunn, gemeinsam mit der Landjugend von St. Peter im Sulmtal einen Familien-Erlebnis-Lehrpfad errichtet.
Ausgehend vom Römerstein lädt der 2 km lange Familien-Erlebnis-Lehrpfad bei 9 Stationen zum spielerischen Entdecken des Lebensraumes Wald ein. Höhepunkt des Lehrpfades bildet eine Aussichtswarte mit traumhaften Blick über das Raabtal.

Im Rahmen des Projektes "Bewegter LJ Sommer 2010" wurde nun der Familienerlebnispfad erneuert, es wurden zusätzliche Attraktionen wie eine Sonnenliege, eine Schaukel und der Getränkekeller aufgestellt.

SCHLOSS HANTBERG

8350 Fehring, Johnsdorf 4


Baron Herring der 1882 Schloss Johnsdorf erwarb, bereiste mit seiner Frau Josy zahlreiche Länder. Auf einer dieser Reisen lernten sie den Belgier Graf Clemente Comte Renesse kennen. Renesse verliebte sich in die Baronin und es begann eine langandauernde Liebesgeschichte. Clemente Comte Renesse wollte seiner Geliebten nahe sein. Er kaufte in Johnsdorf vom Besitzer Fink Grundstücke und baute das sogenannte Junggesellenhaus, das heutige Schloss Hantberg. Nach einem zweiten Schlaganfall verstarb Baron Herring auf Johnsdorf und die Witwe, eine geborene Strasoldo, heiratete ihren langjährigen Verehrer Clemente Comte Renesse und zog auf Schloss Hantberg. Nach dem Tod der Baronin Renesse wurde das Schloss von Paula Freiin von Hammer-Purgstall gekauft. Sie renovierte das Schloss. Inventar für das Schloss bezog sie aus ihren Gütern aus Ungarn und vom Schloss Hainfeld. Außerdem bekam das Schloss eine Warm- und Kaltwasserleitung. Da Paula Freiin von Hammer-Purgstall keine direkten Nachkommen hatte bekam das Schloss ihre Nichte.
1980 wurde das Schloss an Elfriede Grete und Josef Franz Pscheidl verkauft. Nach dem Kauf begann die erste größere Umbauphase. Das Schloss ist heute noch im Privatbesitz der Familie Pscheidl.

SCHLOSS JOHNSDORF

Grüner Kreis
8350 Fehring, Johnsdorf 1
Tel.: 03155/51979
[email protected]


Die ersten Aufzeichnungen über das Anwesen gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Das Schloss Johnsdorf kann im Laufe der Jahrhunderte auf eine lebhafte Geschichte zurückblicken. 1910 wurde das Schloss Johnsdorf vom ungarischen Großmagnat Baron Döry gekauft. Im zweiten Weltkrieg wurde das Schloss völlig zerstört. Nach dem Tod von Baron Döry erbten die Salesianer Don Bosco den Besitz. Im September 1954 kam der Geistl. Rat Pater Josef Weber nach Schloss Johnsdorf. Er richtete eine Kapelle ein, und als großer Marienverehrer nahm er bald den Bau der Maria-Hilf-Kirche in Angriff. Unter seinem Direktorat wurde auch das Bildungshaus errichtet. 2003 wurde das Schloss Johnsdorf an den Verein Grüner Kreis verkauft. Das Anwesen ist heute ein Rehabilitationszentrum für suchtkranke Personen. Das Feiern von Messen in der Schlosskirche ist auch im Interesse des Grünen Kreises, so werden Gottesdienste, Andachten und Feste wie in bisheriger Form veranstaltet.

MARIA HILF KIRCHE - SCHLOSS JOHNSDORF

8350 Fehring, Johnsdorf 1


Die 20 Meter lange und 8 Meter breite barocke Kirche, der Schmerzhaften Muttergottes geweiht, wurde vom Besitzer des Schlosses Johnsdorf, Hugo Baron Condelli, k. k. Kämmerer, 1879 aufgelassen, die Pieta und der Altar nach Unterlamm verkauft.
Am 14. April 1954 haben die Salesianer Don Bosco das Schloss übernommen und am 22. Mai 1961 den Grundstein für die Kirche, welche Maria, Hilfe der Christen geweiht ist, gelegt. Die Planung hat Architekt Professor Robert Kramreiter, Wien, gemacht. Die Bauleitung hatte Maurermeister Michael Ackerl, Riegersburg.

Heute befindet sich die Maria-Hilf-Kirche im Besitz der Therapiestation Grüner Kreis. Das Feiern von Messen in der Schlosskirche ist auch in Interesse des Grünen Kreises, so können Gottesdienste, Andachten und Feste wie in bisheriger Form veranstaltet werden.

 

DORFKAPELLE BRUNN

8350 Fehring, Brunn


Am Ortsrand von Brunn, an dem Platz, wo einst ein einfaches hölzernes Marterl stand, wurde um 1908 die sogenannte "Brunner Dorf-Kapelle" erbaut. Die Kapelle gehörte zum "Brunner Bauerngut", das von den sechs Bauern Hammer, Wagner, Lang, Kapper, Kniely und Payerl gebildet wurde.
In der Kapelle hängt ein Votivbild, das 1951 vom gebürtigem Fehringer Maler Maitz gemalt wurde. Die Ortskapelle dient auch als Heldengedächtnisstätte für die Gefallenen des II. Weltkrieges und die tödlich Verunglückten beim Einzug der Roten Armee im Jahre 1945.

ORTSKAPELLE JOHNSDORF

8350 Fehring , Johnsdorf

Über die Erbauungszeit der Ortskapelle Johndorf gibt es keine Aufzeichnungen, und man erzählt, daß angeblich Ignaz Fauster im 19. Jahrhundert der Bauherr gewesen sein soll. Heute ist die Kapelle, die 1969 renoviert wurde, in Gemeindebesitz.

Die Kapelle dient als Versammlungsort beim Maibeten. Auch die Fleischweihe am Karsamstag findet hier statt, jedoch werden heilige Messen nur in Ausnahmefällen gelesen.

Die Ausstattung der Kapelle ist kunsthistorisch gesehen nicht außergewöhnlich. Zu Erwähnen sind zwei auf Leinen gemalte Ölbilder. An die Fassade malte Maler Maitz die Nischenbiilder des hl. Florian und der hl. Notburga (1969)

KRIEGERDENKMAL IN JOHNSDORF

8350 Fehring, Johnsdorf


„Dem Kriegerdenkmal in Johnsdorf kommt eine besondere Bedeutung im Gedenken an die Gefallenen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg zu.
Alle vier Jahre findet eine Heldenehrung in einem würdigen Festrahmen statt.“

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