ORTSTEILCHRONIK HATZENDORF

 

Eine genaue Rückverfolgung der Geschichte von Hatzendorf kann leider nicht vollzogen werden, eher beruht sie auf Vermutungen. Fraglich ist die erste Nennung von Hatzendorf in einer Urkunde von 1255, in der ein Gottschalk von Stang genannt wird.

Durch Ausgrabungen wurde bekannt, dass bereits zur Junghallstattzeit im klimatisch begünstigten Grazbachtal auf der Ostseite des Basaltstockes der Riegersburg gesiedelt wurde. Zwischen Römerzeit und der Einwanderung der Slawen ab dem späten 6. Jahrhundert liegen die Wirren der Völkerwanderungszeit mit dem Durchzug der Goten, Markomannen, Rugier und Langobarden. Die asiatischen Reitervölker der Hunnen und Awaren folgten ihnen, und als deren Unterworfene kamen die Slawen. Wenn diese aber einen Bach "Graz" nannten, mussten sie eine Befestigung, das bedeutet dieser Name, vorgefunden haben.

Eine weitere Möglichkeit des Entstehens von Hatzendorf:
Die Kapelle in Hatzendorf wurde von einem gewissen Hatzo erbaut. Welchem Geschlecht er angehört hat ist ungeklärt. Dieser Bau muss jedoch vor der Zeit des Marschalls Herwig (1172 - 1189) entstanden sein.

Letztendlich wurde die Gemeinde Hatzendorf aus den ehemaligen Gemeinden Hatzendorf, Stang - Tiefenbach und Ödgraben - Habegg, am 01. Jänner 1968 gegründet.

 

 

Am 29. Mai 1978 bekam Hatzendorf ein eigenes Wappen verliehen. In der Verleihungsurkunde des damaligen Landeshauptmannes Niederl wird das Wappen wie folgt beschrieben: "Ein viermal von Schwarz und Silber gespaltener Schild, darin pfahlweise in verwechselten Farben vorne ein Schlüssel und hinten ein gekürztes Schwert"

 

 

 BÜRGERMEISTER-CHRONIK

 

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(1925-1938 und 1945-1973)
 BÜRGERMEISTER FRANZ NEUBAUER
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(2000-2008)
 BÜRGERMEISTER WALTER WIESLER
(2009-2014)
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