Gesunde Gemeinde

Wir sind eine Gesunde Gemeinde!

Unsere Gemeinde ist Mitglied im Gesunde Gemeinde-Netzwerk von Styria vitalis (www.styriavitalis.at).

Als Gesunde Gemeinde…
• organisieren wir Kurse, Vorträge oder auch Gesundheitstage, um unsere BürgerInnen regelmäßig über Gesundheitsthemen zu informieren.
• gestalten wir gesunde Lebensbedingungen (z.B. gesunde Schulbuffets, markierte Laufstrecken, attraktive Pausenhöfe, barrierefreie Wege).
• berücksichtigen wir Auswirkungen auf die Lebensqualität bei neuen Vorhaben (z.B. neue Siedlungen, Straßen, Betriebe).
• vernetzen wir lokale Strukturen (z.B. Vereine, Sozial- und Bildungseinrichtungen, Betriebe).
• stärken wir Nachbarschaften und soziale Beziehungen (z.B. soziale Begleitdienste, Unterstützung von Jungfamilien).
• beteiligen wir unsere BürgerInnen (z.B. über offene Arbeitskreise, Runde Tische, Bürgerforen).

Unsere GemeindebewohnerInnen kennen die Gemeinde am besten und wissen, was gut läuft und wo der Schuh drückt. Wir laden daher alle BürgerInnen dazu ein, sich aktiv an der Gestaltung einer gesunden und damit lebenswerten Gemeinde zu beteiligen.

Gestalten Sie mit!

Bei Fragen, Ideen oder Wünschen zur Gesunden Gemeinde wenden Sie sich bitte an Walter Wiesler (OTB Hatzendorf), Tel.Nr. 0664/1020995.

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Unterstützung für betreuende Angehörige in Zeiten von Corona

In Kontakt bleiben
Diese Zeit ist nicht einfach, für alle Menschen und gerade auch für Sie als betreuende Angehörige / als betreuender Angehöriger! Schauen Sie gut auf sich und bleiben Sie in Kontakt mit anderen Menschen – telefonisch oder über den Gartenzaun mit einem Meter Abstand. Vor allem, wenn man wie Sie viel zuhause ist, können Gespräche mit anderen Menschen eine wertvolle Unterstützung sein. Vereinbaren Sie regelmäßige Telefonate, das kann Sicherheit geben und hilft, den Tag einzuteilen, so dass Sie weiterhin einen geregelten Tagesablauf haben.

Nachbarschaftshilfe annehmen
Scheuen Sie sich nicht, auf die lebendige Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde zu vertrauen: Bei uns in der Gemeinde gibt es viele freiwillige Helferinnen und Helfer, die Sie gerne beim Einkaufen von Lebensmitteln oder bei der Besorgung von Medikamenten aus der Apotheke unterstützen.

Nutzung von Handy oder Smartphone
Ihr Handy kann gute Dinge. Über Nachrichtendienste wie whatsapp, signal oder skype können Sie in Kontakt bleiben. In diesen Nachrichtendiensten kann man auch eine Gruppe einrichten gemeinsam mit Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, und die Sie zum Beispiel über ein Seniorenturnen oder einen Chor kennen. Vielleicht kann Ihnen in der Nachbarschaft jemand helfen, eine solche Gruppe einzurichten?

Unterstützung in der Gemeinde finden
Wenn Sie Hilfe oder allgemeine Informationen aus der Gemeinde benötigen, rufen Sie die Gemeindehotline (Kontaktdaten siehe unten) an. Hier hilft man Ihnen gerne.

Unterstützung durch SALZ Steirische Alzheimerhilfe
Die Angehörigenvertretung SALZ Steirische Alzheimerhilfe steht Angehörigen von Menschen mit Demenz für Informationen, Anliegen oder entlastende Gespräche zur Verfügung. Telefonkontakt: 0676 45 20 400

Konflikte und Gewalt vermeiden
Gewalt kann vielfältige Formen annehmen – reagieren Sie, wenn Sie sich vollkommen überfordert fühlen und bemerken, dass Sie die betreute Person z.B. anschreien oder längere Zeit ignorieren. Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten für sich, wo Sie auch einmal alleine sein können. Sprechen Sie mit anderen (Familienmitgliedern, Freundinnen, Freunden) über auftretenden Ärger. Holen Sie sich professionelle Hilfe beim Kriseninterventionsteam (Kontaktdaten siehe unten: Hotlines), wenn Sie mit jemandem Außenstehenden sprechen wollen.

Tipp für die Betreuung
Wenn Sie aus der Apotheke Medikamente für laufende Therapien benötigen: das Rezept können Sie jetzt telefonisch bei der Hausärztin / beim Hausarzt anfordern, das Rezept wird in die Apotheke geschickt und Sie können die Medikamente direkt dort abholen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es im BÖP Informationsblatt COVID-19: Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen: https://www.boep.or.at/download/5e70a6b23c15c85df5000007/20160317_COVID-19_Informationsblatt.PDF

Hotlines
Kriseninterventionsteam  0800/50 01 54 (täglich 9 - 21 Uhr)
Pflegehotline Land Steiermark: 0800/50 01 76 (täglich 8 - 18 Uhr)
Gewaltschutzzentrum: 0316/77 41 99 (täglich 8 - 23 Uhr)
Sozialservice Land Steiermark: 0800/20 10 10 (täglich 7 - 20 Uhr)
Berufsverband österr. PsychologInnen: +43 1 504 8000 (Mo-Fr 9-16 Uhr)
Telefonseelsorge: 142
Psychosoziale Dienste-Hilfetelefon: 0316 813181 4444 (Mo-Fr 9-21 Uhr)
Hotline der Stadtgemeinde Fehring: 03155/2303-300


Informationen und Hilfe

Familie – Nachbarn und Freunde
Demenzfreundliche Stadt – Stadtgemeinde Fehring – (03155 2303-0)
Geronto – Psychosozialer Dienst Feldbach - (03152 5887-0)
SALZ (Selbsthilfe für Angehörige von Alzheimerpatienten) – (0664 48 70 809)
Mobile Pflege – Besuchs- und Begleitdienst – (0676 87 54 400 58)
MultimediAAL – Activ – Assistent PC – alle Hirnregionen aktivierend
Senioren – Tagesbetreuung in Feldbach – (0676 87 54 400 31)


Wir sorgen füreinander.

BürgerInnen und VertreterInnen aus Vereinen unserer Gemeinde Fehring trafen sich am 3.3. im Kultursaal Johnsdorf-Brunn, um den Leitspruch „Wir sorgen füreinander!“ mit Leben zu füllen. Ergebnis des Treffens ist eine Sammlung von Ideen, die nun ins Projekt LEBENDiG einfließen soll. Ab März werden drei kostenlose, Schulungen angeboten: für Einsatzkräfte (Feuerwehr, Polizei, Rettung), für MitarbeiterInnen des Bürgerservice sowie von Handel und Dienstleistungsbetrieben sowie für BürgerInnen „So werde ich LEBENDiG-BotschafterIn“. Informiert wird dabei allgemein zum Thema Demenz und wie im Alltag Kommunikation mit Menschen mit Vergesslichkeit gut gelingen kann. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte den Ankündigungen anbei. Gefördert wird das Projekt LEBENDiG aus Mitteln des Fonds Gesundes Österreich im Rahmen der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“.


Auftakt zum Aufbau eines Sorgenetzes

Nun war es soweit: Mit zwei Veranstaltungen wurde der Aufbau eines LEBENDiG-Sorgenetzes vorangetrieben. Am 6.2.2020 luden die drei Projektgemeinden Fehring, Feldbach und Gnas unter dem Motto „Wir sorgen füreinander! – Aufbau eines LEBENDiG-Sorgenetzes“ ins Komm-Zentrum Leitersdorf.
VertreterInnen unterschiedlicher Organisationen (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Bank, Post, Gemeindeverwaltung, Apotheke, Allgemeinmedizin & Facharzt, Sozial- und Pflegebereich, Pflegedrehscheibe der Bezirkshauptmannschaft, etc.) brachten ihre Sicht zur Frage ein, wie der Aufbau eines LEBENDiG Sorgenetzes gelingen kann.


„Auf gesunde Nachbarschaft“

Regionaltreffen der Gesunden Gemeinden der Südoststeiermark

Eine gute Nachbarschaft kann selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Was man für eine gute Nachbarschaft tun kann, wurde beim diesjährigen Regionaltreffen der Gesunden Gemeinden beleuchtet. Eine belastete Nachbarschaft kann die Gesundheit negativ beeinflussen. Umgekehrt sind Menschen mit positiven Nachbarschaftsbeziehungen gesünder, weniger belastet und weniger krankheitsanfällig. Viele Gründe sprechen also dafür, gute Nachbarschaften zu pflegen und auch als Gemeinde Aktivitäten in der Nachbarschaft zu unterstützen.
VertreterInnen der Gesunden Gemeinden Fehring, Feldbach, Gnas, Markt Hartmannsdorf, Paldau, Riegersburg, Unterlamm und Sinabelkirchen trafen sich am 16. November im Gemeindeservicezentrum in Markt Hartmannsdorf zu einem Nachbarschaftsfrühstück. Die Gastgebergemeinde Markt Hartmannsdorf sorgte für einen gemütlichen und kulinarischen Rahmen. Alima Matko von Styria vitalis erläuterte die Zusammenhänge von Nachbarschaft und Gesundheit und zeigte auf, was eine Gemeinde tun kann, um eine gesunde Nachbarschaft zu unterstützen.
Die TeilnehmerInnen lernten spannende Beispiele aus der Region kennen und bekamen Anregungen für weitere Nachbarschaftsaktivitäten, wie beispielsweise Siedlungs- bzw. Straßenfeste, Willkommenspakete für neu Zugezogene oder Nachbarschaftswanderung durch die neu entstandenen Siedlungen. Herr Pendl aus Markt Hartmannsdorf berichtete von dem tollen Engagement für die Flüchtlinge und für ein gutes Zusammenleben in der Gemeinde.


Apotheken bilden sich zum Thema Demenz fort

Im schönen Rahmen des Gerberhaus hat am 15. November der erste von zwei Workshops „Demenzfreundliche Apotheke und Arztpraxis“ stattgefunden. Wir konnten 14 hochmotivierte TeilnehmerInnen aus 11 Apotheken aus der Projektregion „LEBENDiG“, aus der Oststeiermark und Graz begrüßen. Eröffnet wurde der Workshop von Vizebürgermeister Franz Fartek, der die Bedeutung des Themas Leben mit Demenz für die Gemeinde betonte. Alexandra Mandl, Vizepräsidentin der Steirischen Apotheker Kammer, die diese Workshop-Reihe großzügig unterstützt, betonte die Rolle der Apotheke in der Betreuung. Die TeilnehmerInnen haben sich zu ihren Erfahrungen ausgetauscht, und sich zu den Themen Selbsthilfe (vertreten durch Frau Claudia Knopper, SALZ) und Kommunikation (Referentin: Frau Andrea Schnedl, Caritas) fortgebildet. Besonders erfreulich war für uns alle, dass Herr Walter Krenn aus Fehring seine Erfahrungen als betreuender Angehöriger eingebracht hat. Nicht zuletzt gebührt der Gemeinde Fehring ein großes Dankeschön für die großzügige Unterstützung und die tatkräftige Mithilfe bei der Organisation des Workshops!


Merkima – Demenz Kindern erklärt

Anfang November wurden in acht Volksschulen der Projektregion sog. Merkima-Workshops umgesetzt. Referentinnen des Vereins „Alzheimer Austria“ führten Volksschulkinder mit Hilfe der Handpuppe, Dita von Dingsda kindgerecht an das Thema Demenz heran. Aus Fehring nahmen die zwei 4. Klassen der Volksschule Fehring, die 3. und 4. Klasse der Volksschule Hohenbrugg sowie die 4. Klasse der Volksschule Hatzendorf teil. Die Pädagoginnen und Kinder waren begeistert über den sehr abwechslungsreichen, kindgerechten und informativen Vortrag.
Foto: VS Hohenbrugg


Demenzfreundliche Stadt

Die Einbindung von an Demenz erkrankten Personen in das gesellschaftliche Leben soll leichter ermöglicht werden.
Am 07.11.2019 gab es einen interessanten Vortrag von Franziska Fauster (DGKS mit langjähriger Berufserfahrung) und Gerlinde Hutter (Pflegeassistentin) zum Thema „Tipps zur guten Begleitung von Menschen mit Vergesslichkeit“. Ausführlich und mit interessanten und praktischen Beispielen wurden Informationen für Angehörige von dementen Personen übermittelt. Alltägliche Abläufe wurden erläutert und Hilfestellungen erklärt, um die täglichen Herausforderungen als Betreuungsperson leichter meistern zu können. Die Fachschule Schloss Stein, unter der Leitung von Dir. Ing. Rudolfine Praßl, bot wiederum ein nettes Ambiente für den Wissensaustausch


Vortrag: Demenz – moderne Zivilisationskrankheit mit vielfältigen Ursachen

„Demenz – moderne Zivilisationskrankheit mit vielfältigen Ursachen“ lautete der Titel des Vortrags am 14.10.2019, der im Rahmen des Projekts „LEBENDiG“ abgehalten wurde.

Der Fehringer Neurologe Dr. Albert Weinrauch erklärte die unterschiedlichen Arten von Demenzerkrankungen mit ihren Ursachen und Auswirkungen. Anhand von Schnittbildern erkrankter und gesunder Gehirne wurden uns die Folgen der Erkrankungen deutlich vor Augen geführt. Ein weiterer Schwerpunkt war die rechtzeitige Erkennung der Erkrankungen und die ärztlichen Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss an den Vortrag stand Dr. Weinrauch für Fragen zur Verfügung.

Die Stadtgemeinde Fehring bedankt sich bei Dr. Albert Weinrauch für den informativen Vortrag.


Offizieller Startschuss zum Projekt LEBENDiG in Fehring

Am Donnerstag, den 26.9.2019 startete des Projekt „LEBENDiG - Leben mit Demenz in der Gemeinde“ offiziell mit einem Pressegespräch und anschließendem Filmabend im Kultursaal Brunn. Bürgermeister Hans Winkelmaier und das Projektteam sind sichtlich stolz, dass der Einladung zum Filmabend viele Interessierte gefolgt sind. Die Stadtgemeinde Fehring hat sich zum Ziel gesetzt Bewusstsein für das Thema Demenz zu schaffen. Das Ziel in den nächsten Jahren ist das gemeinsame behutsame Weben eines Netzes von Zuwendung und nachbarschaftlicher Zusammenarbeit. Denn niemals wird die perfekte Dienstleistung das bringen können, was Menschen am meisten brauchen: Dass einer für sie da ist. Als Du. Als Mensch. Als Gegenüber. Fehring möchte hier einen großen Beitrag zum besseren Verständnis und Umgang mit Demenz beitragen.

Es warten noch zwei weitere informative Veranstaltungen im Schloss Stein in diesem Jahr. So gibt es am 14. Oktober einen Demenz-Vortrag von Dr. Albert Weinrauch und am 7. November geben Franziska Fauster und Gerlinde Hutter Tipps zur guten Begleitung von Menschen mit Vergesslichkeit im Alltag.



LEBENDIG - Leben mit Demenz in Fehring startet

Ab März 2019 widmet sich die Stadtgemeinde Fehring verstärkt dem Thema Vergesslichkeit/Demenz. Ein Team rund um Ortsteil-Bürgermeister Walter Wiesler setzt das Projekt mit Unterstützung von Styria vitalis und dem Institut für Pflegewissenschaften der Universität Wien um. Menschen mit Vergesslichkeit/Demenz Teilhabe am Gemeindeleben zu ermöglichen, Angehörige zu unterstützen und auf das Thema aufmerksam zu machen, sind die Ziele des zweieinhalbjährigen Projekts. 

LEBENDiG wird auch in den Gesunden Gemeinden Feldbach und Gnas umgesetzt. Außerdem ist zum Aufbau einer demenzfreundlichen Region ein Austausch über die Gemeindegrenzen hinweg geplant. Finanziert wird aus Mitteln des Fonds Gesundes Österreich und des Landes Steiermark.

Haben Sie Interesse, sich am Projekt LEBENDiG zu beteiligen? Bitte melden Sie sich bei: Walter Wiesler, 0664/102 09 95, walter.wiesler @fehring.gv.at oder in der Bürgerservicestelle Fehring unter 03155 / 2303 oder gde@fehring.gv.at


Nähere Informationen zum Projekt LEBENDiG finden Sie auch auf der Website von Styria vitalis: https://styriavitalis.at/entwicklung-innovation/lebendig/


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