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Sehenswertes in Fehring

Kirche

Pfarrkirche Fehring


Der ältere Teil, die spätgotische Kirche (1411) ist der "Maria im Dorn" (jetzt Seitenschiff der Pfarrkirche) geweiht, und deren ursprünglicher Bau heute noch innen an den Kreuzrippen erkennbar ist - man beachte den mit einem Christuskopf verzierten Schlussstein. Sie wurde dem Neubau von 1716 - 1723 als Seitenkapelle eingegliedert. An der Südseite steht der Turm, dessen Vorgänger im Juli 1731 knapp vor der Fertigstellung umgefallen ist. In der neuen Kirche bildet das Bild des Hl. Josef, dem Pfarrpatron von Fehring, den Mittelpunkt des Hochaltares. Der linke Seitenaltar ist dem Hl. Florian geweiht, der rechte dem Johannes von Nepomuk. Den krönenden Abschluss der Kirchenrestaurierung von 1978 bildete die Orgelweihe.
Rathaus

Rathaus Fehring in der Grazerstraße


Als erster Besitzer wird im Grundbuch von 1747 der Eisenhändler Marx Lindbüchler genannt. An die Marktgemeinde Fehring wurde das Haus 1888 verkauft. 1921 ließ Bgm Karl Gingl u.a. den zweiten Stock auf das bisher einstöckige Rathaus aufsetzen. Nach schweren Kriegsschäden vom April 1945 konnte die Kanzlei des Marktgemeindeamtes Fehring erst im Herbst 1947 wieder im Rathaus untergebracht werden. Seit 1930 hat hier ein besonderer Beamte sein Büro in luftiger Höhe. Fehringer melden ihren Kinderwunsch offiziell bei ihm an: beim Rathausstorch!
Tabor

Reste der Taboranlage um die Pfarrkirche


Im Mittelalter wurde ein geschlossener Tabor, eine Befestigung mit Wehrmauern und Türmen, zum Schutz der Einwohner und ihrer Habe in Zeiten der Bedrängnis errichtet. Er ist seiner Anlage nach besonders an der Ostseite noch gut zu erkennen, wenn auch auf den alten "Futtermauern" (Fundamenten) Wohngebäude errichtet wurden. Die Südseite wurde der Verbindung zum Hauptplatz geopfert, jedoch sind der niedrige mit 1615 bezeichnete Torturm und im Westen eine kleinere Bastion mit Schießscharten gut erhalten. Dieser Tabor umschließt die Pfarrkirche St. Joseph.
Gerberhaus

Gerberhaus Fehring


Es ist das letzte in dieser Bauweise erhaltene Bürgerhaus in Fehring, das die Stadtgemeinde 2002 zum Zwecke der Einrichtung eines Kultur- und Kommunikationszentrums für das Kulturleben in der Gemeinde angekauft hat und seit diesem Zeitpunkt mit Unterstützung des Landes Steiermark mit Mitteln aus dem Revitalisierungsfonds für diese Zwecke adaptiert bzw. neu gestaltet hat. Das Projekt "Gerberhaus" definiert sich aber nicht nur durch das Gebäude, dieses ist zwar repräsentativer Ort und Zentrum des Projektes. Ziel des Projektes ist aber umso mehr, der Stadtgemeinde Fehring die Möglichkeit zu bieten, sich im Kontext und Schnittpunkt von Vergangenheit und Zukunft zu definieren und zu begründen. Deshalb sind hier auch laufend Schwerpunktveranstaltungen geplant, die diese Zielsetzung hinaustragen und verbreiten.
Warum Gerberhaus? In der Stadtchronik ist zu erfahren, dass dem Haus Grazerstraße 3 die Lederergerechtsame zugeordnet ist. Als erster Besitzer im Jahre 1747 scheint ein Lederer namens Josephus Fluck auf.

Mariensäule

Mariensäule am Hauptplatz


1697 wurde die Mariensäule in barockem Stil als Dank für den Sieg bei Zenta errichtet. 100 Jahre später fand hier aus diesem Anlass eine große Gedenkfeier statt. 1949 wurde sie neu vergoldet, Anfang der 80er-Jahre nochmals. Im Zuge der Neugestaltung des Hauptplatzes ist wieder eine Restaurierung vorgesehen.


Schloss Stein

Schloss Stein in Petzelsdorf


Die 3-jährige Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Schloss Stein - St. Martin in Fehring steht für Jugend- und Erwachsenenbildung im ländlichen Raum. Mit den Schwerpunkten "Gesundheitstourismus und Sozialdienste" bietet sie ein breites Ausbildungsangebot für engagierte Jugendliche und Erwachsene. Als Ganztagsschule wird hier Jugendbegleitung von Montag bis Freitag angeboten. Besuchen Sie uns einfach bei einer unserer kulturellen Veranstaltungen, bei Vorträgen oder am Tag der offenen Tür. Nähere Informationen finden Sie unter www.schlossstein.at.tf

kellergassl

Kellergassl in Schlittenau


Das romantische Kellergassl in Schlittenau wird alljährlich Mitte Mai zum Zentrum des "Kellerstoeckl hoamsuachn" - der kulinarische Saisonauftakt im Fehringer Kulturjahr. Der besondere Reiz ergibt sich durch die vielen Kellerstöckl, die sich am steilen Weinhang entlang aneinanderreihen und eine wunderbare Aussicht bieten. Schöne Wanderung zum nahen Kurruzzenkogel und zu den umliegenden Buschenschänken.
heissberg

Aussichtspunkt Heißberg


Der Aussichtspunkt mit gemütlicher Riesenholzliege lädt zu einem beschaulichen Rundumblick: im Hintergrund die trohnende Riegersburg, davor die regionstypischen Streusiedlungen malerisch ins Landschaftsbild platziert. Bei guter Fernsicht sieht man das slowenische Pacherngebirge ebenso wie die Karawanken.
Kuruzzenkogel

Kreuzweg zum Kuruzzenkogel in Schlittenau


Im Mittelalter war das Greitfeuer hier am Kuruzzenkogel Warnung vor kriegerischen Einfällen aus dem Osten. Im Jahre 1976 wurden die 14 Kreuzweg-Stationsbilder aus Ton hinauf zur Kuruzzenkogelkapelle vom heimischen Künstler Stefan Maitz neu gestaltet. Die Kogelkapelle wurde 1895 von der Familie Konrad erbaut und 1976 renoviert. Jedes Jahr betet die Bevölkerung in zwei Prozessionen mit der Bitte um und als Dank für gute Ernte zur Kapelle.
Waldkapelle

Waldkapelle


Der Platz um die Waldkapelle am Vulkansteinbruch ist ein magischer, aber auch romantischer Ort. Zur inneren Einkehr lädt auch eine gemütliche Riesenholzliege. Im Jahr 2007 wurde die Kapelle vom Besitzer Paul Matzhold in Eigenregie renoviert, 10 Jahre zuvor vom örtlichen Verband des Steirischen Kameradschaftsbundes.
Vulkansteinbruch

Vulkanarena Fehring - Burgfeld


Beim geomantischen Kraftplatz beim Vulkansteinbruch in unmittelbarer Nähe der Waldkapelle spüren Sie die verborgenen Kräfte der Erde. Ein natürlicher Kraftplatz mit der Energie von zwei Millionen Jahre altem Vulkangestein. Wer hier aufmerksam verweilt, wird erstaunt sein, über welche Ebenen des Bewusstseins wir Energie tanken können. Und geologisch Interessierte finden vor Ort Informationen von der Entstehung der Vulkane bis zum Abbau des Vulkangesteins.
Presshaus

Altes Presshaus in Schlittenau


Das Presshaus (erbaut um 1800, renoviert 2004) wurde mit dem Material der umliegenden Steinbrüche erbaut und beherbergt eine Baumpresse, eine alte Steinmühle und einen Getreidekasten. Es befindet sich seit seiner Erbauung im Besitz der Familie Rosenberger. Johann Rosenberger betrieb hier von 1920 bis 1930 einen Most- und Weinhandel. Als 1945 umliegend sehr vieles zerstört wurde, überstand dieses Denkmal bäuerlicher Arbeit die Kriegswirren beinahe unbeschadet und zeigt seit der Renovierung Gerätschaften der bäuerlichen Arbeit.

Dreifaltigkeitskapelle

Dreifaltigkeitskapelle


Vermutlich 1875 von der Familie Pichelmayer begonnen, in der heutigen Form 1896 fertig gestellt. 1922 bekommt die Kapelle eine neue Glocke, da die erste im Verlauf des Krieges eingeschmolzen wurde. Der Künstler Stefan Maitz sen. gestaltete 1951 den Innenraum neu, 1983 schuf er die neuen bleigefassten Glasfenster.

Kalvarienberg

Kalvarienberg in Höflach


1953 - ein Jahr nach den festlichen Feiern des Wiederaufbaues in Fehring wurden auch die Kalvarienbergstationen vom akademischen Maler T. Hafner in Zusammenarbeit mit dem heimischen Künstler Stefan Maitz renoviert. Vom Letztgenannten wurde auch die Restaurierung in den 90er-Jahren durchgeführt. Die Kapelle am Kalvarienberg befindet sich in Privatbesitz und wurde zuletzt ebenfalls in den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts renoviert.

Kapelle Petersdorf

Kapelle Petersdorf I


Vermutlich im Jahre 1905 von Johann Bauer und beherzten Petersdorfern zu bauen begonnen und am 24. September 1911 zum HI. Josef geweiht. 1988 erfolgt eine Innen- und Außenrenovierung, die feierliche Einweihung und Segnung fand am 21. August 1988, bei strömenden Regen, durch Pfarrer Josef Feirer statt. 2008 wurde neuerlich eine Außenrenovierung durchgeführt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 14.918,26 Euro und 487 Stunden wurden von freiwilligen Helfern geleistet.

Kapelle Schiefer

Floriani-Kapelle in Schiefer


Über Betreiben des damaligen Gemeindevorstehers Florian Unger wurde der Bau der Kapelle im Jahr 1893 begonnen. Architekt war Robert Mikovics, der auch die Herz-Jesu-Kirche in Graz geplant hat. Renoviert wurde sie 1949 bzw. 1993. Im Rahmen eines Dorferneuerungs-Projektes wurde 2003 die Gestaltung des Dorfplatzes abgeschlossen.


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