Aktuelles aus der Wirtschaftsservicestelle



Eröffnung Billa-Filiale in Fehring


Im vergrößerten Markt konnten lokale Arbeitsplätze geschaffen werden.

Seit 30 Jahren bestand die alte Billa-Filiale in Fehring, nun wurde direkt dahinter in der Bahnhofstraße 23a ein neuer und moderner Neubau eröffnet. „Die Verkaufsfläche beträgt nun 800 Quadratmeter. Dabei setzen wir auf große Frischebereiche und die Kunden können aus rund 9.000 Artikeln wählen“, so Regionalmanager Klaus Sonnberger bei der Eröffnungsfeier. „Stolz sind wir auf die rund 40 Produkte von 18 Produzenten aus der nahen Umgebung in unserem Regional-Regal. Exemplarisch möchte ich hier die Käse- und Milchprodukte vom Fehringer Milchhof Wurzinger und die ausgezeichneten Weine vom Weingut Kapper in Brunn erwähnen.“ Marktmanager Herbert Jud ergänzt: "Der persönliche Kontakt zu unseren Kunden ist mir sehr wichtig, deswegen weiß ich auch, dass sie sich sehr über den neuen Standort freuen."

Ein Schwerpunkt bei der Errichtung der modernen Filiale in Fehring lag auf dem Thema Nachhaltigkeit. So wird der Markt mit Grünstrom versorgt, durch LED-Beleuchtung kann vierzig Prozent an Energie eingespart werden und durch die Abwärme der Kühlmöbel kann der komplette Markt beheizt werden. Neu ist auch das System "Click&Collect", bei dem man künftig Produkte im Internet bestellen und danach vor Ort abholen kann.
Die neue Filiale wurde in rund drei Monaten Bauzeit errichtet, durch die Vergrößerung sind künftig 25 lokale Arbeitsplätze, davon aktuell drei Lehrplätze, gesichert. Vier Stellen konnten neu besetzt werden. Zur feierlichen Eröffnung durften der Fehringer Marktmanager Herbert Jud und seine Stellvertreterin Sabine Pöltl zahlreiche Ehrengäste, Produzenten und als Vertreter der Stadtgemeinde Bgm. Johann Winkelmaier begrüßen.
 
v.l.n.r.: Manfred Pitters (Billa-Vertriebsmanager), Klaus Sonnberger (Regionalmanager), Sabine Pöltl (Stv. Marktmanagerin Fehring), Herbert Jud (Marktmanager Fehring), Gerlinde Poglitsch (Leitung Feinkost Fehring), Bgm. Johann Winkelmaier (v.l.n.r.)


Stadtgemeinde Fehring mit Wirtschaftsgütesiegel „Goldener Boden“ ausgezeichnet

Von insgesamt 287 steirischen Gemeinden wurden im Europasaal der WKO Steiermark 78 Kommunen mit dem „Goldener Boden“-Zertifikat ausgezeichnet. Ein Gütesiegel, dass die prämierten Gemeinden und Städte als besonders wirtschaftsfreundlich ausweist. Um dieses Gütesiegel zu erlangen, mussten zahlreiche Kriterien erfüllt werden.  Pflanzen benötigen den richtigen Boden, um gedeihen zu können. Gleiches gilt für die Wirtschaft: Ohne Engagement und Pflege kann die Wirtschaft vor Ort schwer gedeihen, für Wachstum braucht es sprichwörtlich einen unternehmerfreundlichen „Goldenen Boden“. 78 steirische Gemeinden dürfen sich nun über ein entsprechendes Gütesiegel seitens der WKO Steiermark freuen.


„Produktion in der Handwerksregion Vulkanland im Höhenflug“

Das Handwerk hat im steirischen Vulkanland einen besonderen Stellenwert. Die Handwerksregion FAIRing mit den Gemeinden Fehring, Kapfenstein und Unterlamm steht dabei als Leuchtturm für DIE Handwerksregion Österreichs und strahlt weit über die Grenzen des Vulkanlandes hinaus. Gemeinsam mit kooperierenden Schulen, man veranstaltet z.B. gemeinsam mit regionalen Betrieben an den Mittelschulen „Job Dating“-Tage, wird der spezielle Fokus auf die Bildung gelegt. Eine entscheidende Rolle spielt auch die Bildungs- und Berufsorientierung im Regionalmanagement Vulkanland. Hier werden Angebote für Kinder und Jugendliche koordiniert.

Durch die starke Regionalentwicklung in der Region konnten in den letzten Jahren viele Arbeitsplätze gehalten und neue, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze im Handwerk geschaffen werden. Das Ziel soll eine qualitativ hochwertige Produktion und die Weiterentwicklung der Bildung sein. Damit können Fachkräfte verstärkt in der Region ausgebildet und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze im Bereich „Hand am Werk“ geschaffen werden.

Das Steirische Vulkanland kann durch das Produzieren vor Ort auf eine gute Wertschöpfung blicken. Durch viele sinnvolle Jobs ist eine positive Zukunftsaussicht gegeben. Ausreichend viele und bestens qualifizierte Fachkräfte sowie eine optimale Standortinfrastruktur werden auch in Zukunft ein Alleinstellungsmerkmal der Handwerksregion Österreichs bleiben.

Zahlen und Fakten zur Produktion im Vulkanland:
Unternehmensstruktur: Seit dem Jahr 2002 sind in der Region im Bereich "Gewerbe und Handwerk" 1.800 neue Betriebe entstanden
Regionale Wertschöpfung: seit 2002 ist den Betrieben im Bezirk ein Plus von 250 Millionen Euro an Bruttowertschöpfung geblieben
Produzieren ist „IN“: Jedes Jahr werden vor Ort fast 200 Jobs pro Jahr geschaffen.

v.l.n.r.: Christian Krotscheck (Projektleitung Handwerksregion Steirisches Vulkanland), LAbg. Vzbgm. Franz Fartek (Obm.-Stv. Steirisches Vulkanland), Bgm. Ferdinand Groß (Gemeinde Kapfenstein), Bgm. Robert Hammer (Gemeinde Unterlamm), Bgm. Johann Winkelmaier (Stadtgemeinde Fehring) und Klaus Sundl (StADir.-Stv Stadtgemeinde Fehring)


STYRIAN SKILLS Wettbewerb 2019

Beim diesjährigen Lehrlingswettbewerb Styrian Skills der Tischler und Tischlereitechniker in Fürstenfeld hat Juliane Kerber, Lehrling im 4. Lehrjahr im Lehrbetrieb Cserni Wohnen GmbH, den 1. Platz belegt. Diese Platzierung berechtigte zur Teilnahme am 60. Bundeslehrlingswettbewerb Austrian Skills in der Freistadt Rust, wo Juliane Kerber den hervorragenden 2. Platz  belegt hat.
Wir gratulieren herzlich! (Foto: WKO)


„Girls Day“ in der Einrichtungswerkstätte Gross

Wie jedes Jahr nutzten auch heuer wieder neun Mädchen die Gelegenheit, in der Einrichtungswerkstätte Gross in Weinberg, einen spannenden Tag mit vielen neuen Eindrücken zu erleben. „Uns ist es wichtig, jungen Menschen einen Einblick in unser tolles, lebendiges Handwerk zu geben und auch Frauen für den Tischlerberuf zu begeistern“, so Erich Gross. Die Mädchen durften natürlich auch selbst mithelfen und ihr selbstgebautes Möbelstück mit nach Hause nehmen. Foto: Tischlerei Gross


Job Dating

Der interaktive Berufsinformationsabend, das Job Dating, der Neuen Mittelschule Fehring fand heuer bereits zum dritten Mal statt. An den einzelnen Stationen der 26 Unternehmen erhielten die ca. 70 Schüler/innen der 3. Klasse und ihre Eltern, durch kleine praktische Aufgaben, Einblicke in die Tätigkeiten und Abläufe der verschiedenen Berufe.  Ziel der Veranstaltung war es, Jugendlichen und deren Eltern die Möglichkeit zu bieten, regionale Unternehmen und Institutionen sowie unterschiedliche Lehrberufe, Berufe und Ausbildungswege kennenzulernen.

Ein großes DANKE an die Neue Mittelschule Fehring sowie der STVG/BerufsFindungsBegleitung  für die Organisation und an alle Unternehmen für die Teilnahme am Job Dating 2019.

Teilnehmende Unternehmen und Institutionen:
Optik Ruck & Medakustik, Polizei Fehring, Stahlbau Meier, Apotheke Fehring, AT&S, Tischlerei Groß, BFI Feldbach (Lehre mit Matura), Schulsozialarbeiter, Gady Fehring, ORF Ewald Wurzinger, Sport Menzinger, BauAkademie, Berufsförderungsinstitution (Lehre mit Matura), Lackiererei& Spenglerei Tragler, Helle Köpfe – geschickte Hände (Sparte Gewerbe und Handwerk der WKO Stmk), Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, Gasthaus Kraxner, Raiffeisenbank Region Fehring, Gartenbaumschule Matzer, Rauchfangkehrer Niederl, Praxis Noah, Sparmarkt Planer, Roth – Die Handwerksmeister, Pädagogen/innenstation, Elektro Lugitsch, Jugendcoaching Hermann Mader


“Sieger. Aus Leidenschaft 2019!“

Die besten Betriebe aus Handwerk und Gewerbe wurden am 23.5.2019 auf einem Galaabend in der Wirtschaftskammer Österreich geehrt. Die Berghofer Mühle GmbH aus Fehring wurde für die exzellente unternehmerische Leistung in der Kategorie Familie, Nachhaltigkeit und Frauen ausgezeichnet. Liane, Diana und Isabella Berghofer haben 1999 von ihrem Vater die 800 Jahre alte Berghofer-Mühle am Ufer der Raab übernommen. Trotz oft schwieriger Umstände behauptet sich der Betrieb mit neun Mitarbeitern und geht stets neue Wege.
Das Unternehmen ist „Sieger. Aus Leidenschaft“.
Wir gratulieren!

Fotos: WKO Österreich


Regionaler Strategieprozess- Befragung Unternehmer 2019

Ihre Meinung zählt!

Viele Gemeinden in ländlichen Regionen Österreichs stehen vor großen Herausforderungen angesichts der besorgniserregenden demographischen Entwicklungen. Die Landflucht junger Menschen stellt für viele Unternehmen in ländlichen Regionen Österreichs ein großes Problem dar. Händeringend wird nach jungen, qualifizierten Arbeitskräften gesucht. Dieser Umstand hat verheerende Auswirkungen auf die Zukunft der Unternehmensstandorte sowie auf das Wohlergehen der Gemeinden und ihrer Bevölkerung.

Einzelne Unternehmen und Gemeinden haben für sich allein nicht die Mittel dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Das Problem hat eine größere Dimension und betrifft ganze Regionen, wodurch ein wirksamer Lösungsansatz ebenfalls auf regionaler Ebene gefunden werden muss. Ein solcher kann nur durch die Kooperation der Betroffenen und der Ausarbeitung eines gemeinsamen Masterplans entwickelt werden.

Vor diesem Hintergrund arbeitet das Regionalmanagement Südoststeiermark. Steirisches Vulkanland an einem Masterplan, der die strategische Entwicklungsrichtung der Region festlegen soll. Dabei ist es unverzichtbar, die Anliegen, Bedarfe und Sorgen der südoststeirischen Unternehmen zu erheben und zu berücksichtigen.

Das soll die vorliegende Unternehmensbefragung leisten. Wir bitten Sie daher, sich etwa 10 Minuten Zeit zu nehmen und den vorliegenden Fragebogen auszufüllen. Sie können diesen via folgenden Link erreichen: https://de.surveymonkey.com/r/unternehmer        

Dauer der Befragung: 18. April bis 30. Juni 2019

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle versichern, dass sämtliche Angaben streng vertraulich und anonym behandelt werden und bedanken uns recht herzlich für Ihre Teilnahme und Ihr Engagement!


Die Region „FAIRing“ setzt aufs Handwerk

Fehring hat sich im Zuge der Gemeindestrukturreform als „Handwerksgemeinde“ positioniert. Nicht von ungefähr, wie Bürgermeister Johann Winkelmaier weiß, passiert die wirtschaftliche Hauptwertschöpfung doch im Handwerk. Und weil wirtschaftliches Handeln nicht an der Gemeindegrenze aufhört, wie Wirtschaftskammer-Regionalstellenleiter Thomas Heuberger weiß, hat Fehring ein Förderprojekt an Land gezogen, in dem es gemeinsam mit Unterlamm und Kapfenstein für die Gesamtregion Steirisches Vulkanland die Bedeutung des Handwerks heben und vertiefen will. Winkelmaier: „Das Vulkanland ist die Handwerksregion und wir wollen in diesem Stärkefeld ein Leuchtturm in dieser Region werden.“
Netzwerkbildung, Weiterbildung und die Inspiration der Schüler für das Handwerk sind zentrale Herausforderung des Projektes. Ziel ist es, die Region „FAIRing“ als Wirtschaftsstandort für innovatives Handwerk zu stärken. Dafür haben die Gemeinden 116.000 Euro zur Verfügung und ein Jahr Zeit. Kapfensteins Bürgermeister Ferdinand Gross begrüßt das Projekt nicht nur politisch, sondern auch aus seiner Sicht als gelernter Handwerker: „Wir steuern auf einen enormen Facharbeitermangel zu. Deshalb müssen wir zeigen, wie chancenreich das Erlernen eines Handwerks ist.“ Für Unterlamms Bürgermeister Robert Hammer ist die Netzwerkbildung ein zentraler Erfolgsfaktor. Dass die Gemeinden dem Handwerk maximale Aufmerksamkeit geben, begrüßt Hammer genauso wie die angestrebte Inspirationsarbeit in den Schulen.
Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneter Franz Fartek sieht die Verantwortung der „Kleinregion“ rund um Fehring für die Gesamtregion: „Wir heben gemeinsam das Handwerk auf eine neue Ebene.“ Gemeinsam mit der Qualifizierungsagentur, ihr Sitz ist in Fehring, sollen mit den Schülern der drei Gemeinden innovative neue Konzepte entwickelt werden, um Jugendlichen die handwerkliche Berufsvielfalt vor Augen zu führen. Fartek: „Alleine in Fehring zählen wir fast 40 unterschiedliche Lehrberufe.“ Das Handwerk hat für Ihn rund um und in Fehring goldenen Boden.
Zum Projektstart gab es im Schloss Stein einen informativen Vortrag zum Thema „Social Selling“. Die Digitalexperten Lisa-Maria Kapper und Gerald Leitgeb zeigten Wege zur „Kundenakquise durch Social Media“ auf.


WOCHE-Regionalitätspreis

Ein sehr innovatives Unternehmen der Stadtgemeinde, wurde im Oktober 2018 mit dem WOCHE-Regionalitätspreis ausgezeichnet. Nach Leservoting und Jurysitzung stand die Berghofer-Mühle in Fehring in der Wertung ganz oben!

Die Familie Berghofer lebt Regionalität und sorgen dafür, dass das Müllerhandwerk in der Region weiterhin Zukunft hat.
Herzlichen Glückwunsch!

Bildcopyright: Berghofer Mühle