Klimafit

Bereits seit 2010 engagieren sich die fünf Gemeinden St. Anna am Aigen, Kapfenstein, Fehring, Unterlamm und Riegersburg für ein nachhaltiges Bewusstsein in der Region. Die Klima- und Energiemodellregion der Netzwerk GmbH hat nun den Zuschlag für weitere drei Jahre erhalten. Was ist in den nächsten Jahren geplant? Die Bürgermeister stellen ein umfangreiches Programm vor. Die Gemeinden unterstützen ihre Bürgerinnen und Bürger beim klimafitten Bauen. Dazu wurden Sammelmappen erstellt, welche alle wichtigen Infos rund ums nachhaltige Bauen umfassen. Diese werden bei der ersten Bauberatung an die Häuslbauer ausgegeben. „Es ist wichtig, die Leute so früh wie möglich zu erreichen“, so Bgm. Weidinger. Klimaanlagen liegen im Trend. Doch dass es auch anders geht, demonstrieren die Bürgermeister der Netzwerk GmbH. Bäume wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Sie regulieren die Temperatur und Feuchtigkeit in der Umgebung. „Jede/-r Bauwerber/-in erhält von der Gemeinde einen Gutschein für einen Hausbaum“, so Bgm. Groß. „Einlösen kann man den Gutschein zusammen mit der Rechnung im jeweiligen Gemeindeamt“, fügt Bgm. Reisenhofer hinzu. Die Region möchte ölkesselfrei werden. „Aktuell sind noch 1.200 Ölkessel in der Region in Betrieb“ rechnet Maria Eder von der LEA vor. Geht es nach der Regierung, soll es bis 2035 keine Ölheizungen mehr geben. „Wir wollen das schon früher schaffen“, erklärt Bgm. Winkelmaier. Dazu wird aktuell ein Maßnahmenpaket ausgetüftelt. „Wir planen eine breite Bewusstseinsbildungs-Kampagne“ verrät Bgm. Hammer. „Förderungen von Bund, Land und Gemeinde machen aktuell rund 9.000 Euro für den privaten Umstieg weg von Öl aus. Dieses Geld möchten wir in die Region bringen“, ergänzen die Gemeindevertreter.

Foto: Woche/Potzinger Heimo