Handwerksregion FAIRing Magazin


Rückschau: Die Stadt Fehring hat sich im Zuge der Gemeindestrukturreform als „Handwerksgemeinde“ positioniert. Nicht von ungefähr, wie Bürgermeister Mag. Johann Winkelmaier damals feststellte: „Passiert die wirtschaftliche Hauptwertschöpfung doch im Handwerk.“ Im Zuge der Strukturreform fusionierten Pertlstein, Hatzendorf, Johnsdorf-Brunn, Hohenbrugg-Weinberg und die Stadt Fehring zur kraftvollen Großgemeinde. Doch die Gemeindefusion war nicht Endpunkt, sondern neuer Startpunkt einer zukunftsweisenden Gemeindekooperation. Das macht die Region FAIRing in der Steiermark einzigartig. Der handwerkliche Fokus wurde auf den Lebensraum Fehring, Kapfenstein und Unterlamm ausgeweitet. Die Intention der Bürgermeister zum damaligen Start: „Das Vulkanland ist eine bedeutende Handwerksregion und wir wollen ein Leuchtturm in dieser Region sein.“

Gegenwart: Nach der intensiven Bearbeitung des Handwerks über alle Bevölkerungs- und Berufsgruppen hinweg und in den Schulen wurde nun in einem zweiten Schritt das Standortprodukt der Region FAIRing mit Fehring, Kapfenstein und Unterlamm erarbeitet. Das aktuelle Magazin ist ein weiterer Meilenstein der Bündelung von Kraft und Wissen, um dem Handwerk nicht nur Tiefe, sondern in der Bevölkerung auch Breite zu verleihen. Mit 6.000 Exemplaren ist das aktuelle Magazin mit dem Titel „StandOrt“ die wohl auflagenstärkste Darstellung einer erfolgreichen regionalen Bewegung zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Handwerks der vergangenen Jahre. Das Magazin kommt dieser Tage in alle Haushalte der Region „FAIRing“, wird darüber hinaus an wesentliche Meinungsbildner der Region verteilt und liegt in den Gemeinden und Betrieben der Region auf. Es vermittelt eindrucksvoll die Kompetenz und Qualität des Wirtschafts- und Lebensraums FAIRing.

Netzwerkbildung, Weiterbildung und die Inspiration der Schüler für das Handwerk waren und sind zentrale Herausforderung des Projektes. Kapfensteins Bürgermeister Ferdinand Gross begrüßt das nicht nur politisch, sondern auch aus seiner Sicht als gelernter Handwerker: „Wir steuern auf einen enormen Facharbeitermangel zu. Deshalb müssen wir zeigen, wie chancenreich das Erlernen eines Handwerks ist.“ Für Unterlamms Bürgermeister Robert Hammer ist die Netzwerkbildung ein zentraler Erfolgsfaktor. Dass die Gemeinden dem Handwerk maximale Aufmerksamkeit schenken, begrüßt Hammer genauso wie die angestrebte Inspirationsarbeit in den Schulen.

Regionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter Franz Fartek sieht die Verantwortung der Region rund um Fehring. „Wir heben gemeinsam das Handwerk auf eine neue Ebene und geben ihm nun mit dem Standortprodukt ein kraftvolles Fundament.“ Fartek: „In FAIRing zählen wir fast 50 unterschiedliche Lehrberufe.“ Das Handwerk hat für Ihn rund um und in Fehring goldenen Boden.
 

Text: Roman Schmidt/Markenagentur

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