Coronavirus

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz unter diesem Link.

Sollten Sie selbst eine Reise in ein gefährdetes Gebiet unternommen haben, oder mit einer Person Kontakt gehabt haben, die eine solche Reise unternommen hat, und sollten bereits Krankheitssymptome vorliegen, rufen Sie entweder die Hotline der AGES Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH mit der Nummer
• Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr),
oder die
• telefonische Gesundheitsberatung unter 1450
an.

Bitte suchen Sie keinesfalls selbstständig und ohne telefonische Vorankündigung eine Gesundheitseinrichtung (Arzt, Krankenhaus, Apotheke, etc.) auf!!!!

Weitere Informationen finden Sie unter orf.at/corona und auf Teletext Seite 660!

Für Unternehmen, die Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus haben, hat die Wirtschaftskammer Österreich eine zentrale Ansprechstelle in Wien eingerichtet. Im „Coronavirus Infopoint" laufen sämtliche Informationen aus dem In- und Ausland zu diesem Thema zusammen.
• Coronavirus Infopoint für Unternehmen unter der Nummer 0590900-4352, Mo-Fr 9:00-17:00 Uhr
Für arbeitsrechtliche Angelegenheiten bitte die im  Link angegebenen Kontakte der Arbeiterkammer verwenden - INFOLINE AK Stmk.: Mo-Fr. 07:00-13:00  Tel.: 05-7799

Informationen der Landessanitätsdirektion finden Sie hier

Das Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark bietet für Menschen, die sich krankheitsbedingt wegen des Corona-Virus in Quarantäne befinden oder einer Riskiogruppe (zum Beispiel ältere Menschen mit Vorerkrankung) angehören, telefonische Beratung an. Personen, die gerne mit jemandem Außenstehenden über ihre persönliche Situation sprechen möchten, weil ihr psychosoziales Netzwerk zur Zeit nicht zur Verfügung steht, können dieses Angebot gerne in Anspruch nehmen.
Das telefonische Beratungsangebot unter der Nummer 0664 85 00 224 wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams des Landes Steiermark täglich von 15 bis 21 Uhr betreut.
 
Quelle: Landesregierung Steiermark/Katastrophenschutz Steiermark

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Das Innenministerium informiert die Bevölkerung über die Möglichkeiten, sich vor einer Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen. 

Coronaviren (CoV) sind Viren, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden und die bei Menschen Erkrankungen von leichten Erkältungen hin zu schweren Lungenentzündungen verursachen können. Ähnlich wie bei Grippeviren sind ältere Menschen und Menschen mit einer Immunschwäche besonders betroffen. Man geht beim neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) derzeit von einer Sterblichkeitsrate von bis zu drei Prozent aus. Im Vergleich dazu liegt bei Influenzaviren die Sterblichkeit bei unter einem Prozent. Beim vergangenen SARS-Coronavirus lag diese beispielsweise bei etwa zehn Prozent und beim vergangenen MERS-Coronavirus bei bis zu 30 Prozent. Erkrankungen mit dem Coronavirus sind anzeigepflichtig.    

Wie erfolgt die Übertragung?

Eine Übertragung des Coronavirus erfolgt von Mensch zu Mensch. Infektiös können unter anderem Sekrete des Atmungstraktes und Speichels sein, Ausscheidungen wie Stuhl oder Harn sowie Körperflüssigkeiten wie beispielsweise Blut.

Welche Charakteristik weist das Krankheitsbild auf?

Derzeit geht man davon aus, dass der Krankheitsverlauf beim neuartigen Coronavirus nicht so schwer ist wie bei SARS und MERS. Häufige Anzeichen einer Infektion können beispielsweise Husten, Kurzatmigkeit und Fieber sein. Die Infektion kann in schwereren Fällen auch zu einer Lungenentzündung oder sogar zum Tod führen.

Wie wird die Krankheit behandelt?

Es gibt derzeit noch keine gezielte Therapie, noch kein Medikament und keinen Impfstoff gegen die Infektion. Die allermeisten Fälle der Infizierten gesunden spontan, als hätten sie eine normale Erkältung bzw. Grippe. Den wenigen Fällen, bei denen es zu Komplikationen kommt, versucht man im Krankenhaus auf der Intensivstation durch Intensivpflege über die kritischen Tage hinwegzuhelfen.   

Wie schützt man sich vor Coronaviren?

Es wird empfohlen, sich mehrmals am Tag die Hände mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel zu waschen. Wenn man hustet oder niest, sollte man sich Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bedecken, nicht mit den Händen. Den direkten Kontakt zu kranken Menschen sollte man meiden. 

Mehr Infos unter: ages.at/coronavirus

Quelle: BM.I, PDF: ©BMI
Foto: © peterschreiber.media - stock.adobe.com


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Die Österreichischen Vereinigung für das Gas und Wasserfach hat mitgeteilt, dass das Coronavirus über das Trinkwasser nicht übertragbar ist und die Trinkwasserversorgung weiterhin gesichert ist.
Das Virus kann im Wasser nicht überleben und sich auch nicht vermehren. Das Leitungswasser kann ohne Bedenken konsumiert werden.